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Apfel für Erhalt des Gedenksteins
Artikel erschien im Bergsträßer Anzeiger im Februar 2014


BfB: Stellungnahme zur Diskussion um das Friedensmal

Apfel für Erhalt des Gedenksteins

Hochstädten.
  Das Jerusalem Friedensmal mit dem Mahnmal für Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge (die rohe Seite vom Grenzstein), die im Zweiten Weltkrieg in Hochstädten schuften mussten, soll als Gesamtwerk des Bensheimer Künstlers Thomas Zieringer erhalten bleiben. Dafür will sich die Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) einsetzen.

Das Friedensmal liegt am Europäischen Fernwanderweg bei Hochstädten. Dieses Denkmal stehe für die „Würde und Freiheit des Menschen”. Das Mahnmal gebe dem Friedensmal darin eine entscheidende Wurzel. So sei in der Auseinandersetzung mit der Umgebung ein wichtiger Beitrag zur Gedenkkultur in Deutschland entstanden, der auch die jüngeren Generationen erreichen könne, schreibt die BfB.

„Bürger” sind enttäuscht
Das Mahnmal wurde durch ein Kreisausschussmitglied des Kreises Bergstraße im Oktober 2012 miteingeweiht. Umso enttäuschter sind die Bürger für Bensheim, dass ausgerechnet der Kreis Bergstraße eine Anordnung im Februar 2014 zur Beseitigung des Gedenksteins, von Bänken und von zwei Informationstafeln, die das Denkmal erklären, ausgesprochen hat.

Die Aufschrift auf dem Mahnmal wurde bereits mehrfach beschädigt. Der Staatsschutz hatte deshalb wegen des Verdachts auf eine rechtsextremistische Tat ermittelt. „Dass ausgerechnet die Kreisbehörde nun den ganzen Gedenkstein abreißen lassen möchte, ist für mich unfassbar”, stellt Franz Apfel, Bürgermeisterkandidat der BfB seine Position klar.


Widerspruch eingelegt
Der Trägerverein Friedensmal Wendepunkt e. V. will Widerspruch gegen den Bescheid einlegen. Vorerst sei damit die „Beseitigung des Mahnmals” aufgehalten. „Wir werden als kommunale Wählergemeinschaft die weitere Entwicklung sehr genau im Auge behalten”, so die BfB.





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