Kapitel: In der Öffentlichkeit / Filme zum Projekt  -  Bild: Landrat Engelhardt am Friedensmal


Einweihung des Wendepunktes

Am 5. 6. 2017 wird das Friedensmal durch Rabbiner Mendelson gesegnet. Er setzt den Wendepunkt mit dem Wort Chai, das heißt "Leben" in die Mitte des Denkmals in die Rose des Schalom ein. Danach kommt ein großer Regen und später nach dem Regen ist ein Regenbogen Richtung Jerusalem zu sehen. Es ist ein einfacher Film mit einer feinen Sprache. Die Kunst liegt in den Details. Achten Sie zum Beispiel darauf, welche Worte erklingen wenn die Töchter des Rabbiners auf den Pferden zu sehen sind und welche Worte zu hören sind wenn er den Wendepunkt ins Zentrum des Denkmals setzt: "mit Tränen gesät".





Spirituelle Tanzperformance

Am 3. 10. 2016 fällt der Tag der Deutschen Einheit auf den ersten Tag des jüdischen Neujahrsfestes Rosch Haschana. Zu diesem Anlass tritt die ukrainische Tänzerin Natalia Pienkina im Garten der Freiheit auf. Die Performance zeigt den Weg des Menschen durch sein Leben. Er muss sich den Versuchungen stellen, die ihn davon abhalten, zu sich selbst zu kommen. Die großen Steine (des Denkmals) symbolisieren "schwere Ideen", die als Blockaden zwischen ihm und der Freiheit auf seinem Weg stehen. Diese Ideen und Konzepte machen den Menschen abhängig. Sie können eine Falle für ihn sein. Die kleinen Steine symbolisieren die materiellen Dinge im Leben, die der Mensch sammeln will, um mehr und mehr von ihnen zu haben, damit er schließlich glücklich werde; aber es ist umsonst. Der Mensch muss es erkennen und auch die menschengemachten Konzepte und Ideen hinter sich lassen, um weiterzugehen.





Einweihung des Gartens der Freiheit

Am 27. September 2015 wird die gesamte Friedens- und Freiheitsstätte mit einem Fest für das Leben im  Rahmen "50 Jahre Beziehungen zwischen Israel und Deutschland" eingeweiht (Bericht zur Einweihungsfeier). Der Film zeigt das Begegnungsfest mit Schülern aus Israel und Deutschland. Schirmherrin ist Frau Batsheva Dagan. Sie erzählt eine  Geschichte von Flucht, Vertreibung, Leid und Tod. Aber auch eine Geschichte von Hoffnung, Kraft und der Bemühung, Hass zu überwinden und einen Neuanfang zu wagen. Aufgetretene Musiker: Dganit Daddo, eine bekannte Sängerin aus Israel und der Liedermacher Eloas Lachenmayr vom Bodensee.





Abrissverfügung gegen das Projekt Friedensmal

Am 1. 4. 2014 berichtet das HR-Fernsehen in der Hessenschau über die Anordnung der Kreisbehörde Bergstraße zum Rückbau des "Jerusalem Grenzsteins", Bänken und Informationstafeln am Friedensmal. Hinter der Auseinandersetzung verbirgt sich mehr als der Streit über einen 1,3 qm Fläche einnehmenden angeblich illegal gebauten Erinnerungsstein aus Odenwald-Quarz auf unserem Grundstück. Der "Jerusalem Grenzstein" ist jedoch zum "Stein des Anstoßes" und durch den Abrissbescheid sogar zum Symbol geworden.






Lag BaOmer 2014

Am 18. 5. 2014 feiert die Jüdische Chabad Gemeinde aus Karlsruhe Lag baOmer zusammen mit Bürgern aus Hochstädten am Friedensmal im Garten der Freiheit.





Interview with Radio Nachlaot, Jerusalem

Im März 2013 werde ich von Lorelai Kude für einen kleinen Radiosender in Jerusalem über meine Arbeit in den deutsch-jüdischen Beziehungen interviewt.





Einweihung des Jerusalem Grenzsteins

Am 21. Oktober 2012 wird der Grenzstein als Teil des Gartens der Freiheit eingeweiht. Es liegt Nebel über der Landschaft. Stelzenläufer tanzen auf Hochstelzen in engelsgleichen Kostümen zur Musik „Borchi Nafshi Et HaShem” (gesegnet sei Gott, meine Seele) von Shlomo Carlebach im äußeren Ring vom 26 m weiten Friedensmal am Ort.





In der Mitte der Bauarbeiten

Ende August 2011 wird mit einem Spezialbagger Vegetationsboden in die Mitte des Denkmals eingefüllt. Dann wird die Krone des Lebensbaums im Friedensmal modelliert.




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Beginn der Bauarbeiten

Am 27. 4. 2010 beginnen die Bauarbeiten. Der Denkmalkreis wird auf dem Grundstück gezogen.





Grundsteinlegung

Am 26. 4. 2010 wird der Grundstein von Dekan Thomas Groß gelegt. In einer Stahlkapsel wird der 1. Psalm in Hebräisch in den Beton unter der Mitte des Friedensmals gelegt. Von diesem Bezugspunkt aus wird das Friedensmal und dann der ganze Garten der Freiheit gestaltet.





Auf dem Weg zum Friedensmal

Im September 2009 zeige ich meinem Freund Paul Alfons Büttner das Grundstück, wo ich das Friedensmal bauen will. Dort gibt es noch nichts weiter als eine Wiese. Auf dem Weg finde ich ein großes Stück Holz in Form des hebräischen Buchstabens Waw. Hier beginnt das Projekt.






Dies ist das Ende der chronologisch geordneten Liste.





Sonstige Filme

Im Mai 2017 mache ich eine Führung für eine Besuchsgruppe und erkläre die Symbolik des Friedensmals. Leider ist die Tonqualität beim Film nicht gut. Doch ist die wunderschöne Landschaft gut zu erkennen, weshalb ich hier den Film trotzdem zeige.








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  © Text und Bild, Friedensmal Wendepunkt e. V., 2018